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26. April 2014 - Light_Act_Project: Intermediäre Positionen zwischen Malerei und Mapping

Unter diesem Projekttitel zeigten Studierende und Lehrende der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) an diesem Wochenende temporäre Lichtprojektionen auf die Fassaden der Berliner Promenade in Saarbrücken.

reges Treiben am Leinpfad


Schwierigkeit 1: far too many people…
Insbesondere am Freitag war so viel Betrieb, das man sich erstmal durch die Menschenmassen quälen musste… Parallel zur Promenade entlang des Leinpfades standen die Stative "Spalier". Gut, direkt parallel zur Fassade ist ohnehin eher suboptimal: zum einen eher langweilig vom Bildaufbau, zum andern braucht man mindestens (bzw. höchstens) 8mm Brennweite um das alles auf den Sensor zu quetschen, plus genügend Luft drum rum zum Entzerren. Also prinzipiell war ich schon in der Ecke in welche ich wollte, wäre da nicht




Schwierigkeit 2: nervende Hinweisschilder

am Saarufer, die ich dann als schöne schwarze Silhouette mitten im Motiv stecken hätte. Dementsprechend war auch press ab Schildermast nach links sehr viel Freifläche (kurz später selbst da nicht mehr), sodass ich schon knapp unter der Luisenbrücke aufbauen musste, was wiederum fast zu weit entfernt ist und auch dazu führte, das die Schwierigkeit 1 sehr dominant in den rechten Bildrand rückte. Nun gut, Optik auf’s Gehäuse, Gehäuse auf’s Stativ, Stativ an’s Ufer und dann kam


Schwierigkeit 3: Dynamik der Motive.
Die Projektionen, die die Studierenden der HBKsaar entwarfen waren teilweise sehr dynamisch; Also wurde es natürlich schwierig, selbige bei moderaten ISO-Werten und den daraus resultierenden Belichtungszeiten irgendwie als solche auf die Speicherkarte zu kriegen, weiter als auf f/8 wollte ich die Blende ja auch nicht öffnen, also mit den Einstellungen mal etwas hin und her spielen, mal schauen, was dabei so rauskommt…


Also, um so schlauer, was auf einen zukommt ging‘s dann am späten Samstagabend nochmals kurz ans Saarufer. Die Schwierigkeit 1 gestaltete sich nicht mehr ganz so schwierig, da es zumindest am Leinpfad wesentlich ruhiger war. Entweder hatten die meisten schon freitags alles im Kasten, oder hatten ob der Dynamik der Projektionen bereits aufgegeben (gestern hatte sich vor mir einer der 578 423 Besitzer einer Kamera irgendwann entnervt rumgedreht und nur noch Aufnahmen der Lichtspuren der Stadtautobahn gemacht, was bei den zahlreichen irritierten Schaulustigen zu ständigem Nachfragen führte: „Äähm, hallo! Die Berliner Promenade ist auf der anderen Seite!..."). Schwierigkeit 2 erübrigte sich, denn ich hatte ja heute etwas mehr Platz als gestern, heute gab es zum Teil andere Motive als am Vortag, und da ich ungefähr wusste, wie lange die eher statischen Motive zu sehen waren, klappten auch die Langzeitbelichtungen selbst bei ISO 100 bis 200 und Belichtungszeiten um die fünfzehn Sekunden schon besser als am Vortag. Die nun noch neu hinzugekommene

...dunkle Wolken am Horizont...


...erste Langzeitbelichtungsversuche von Frau W...


Schwierigkeit 4: Pisswetter
führte eher zu noch mehr Platzangebot sowie zeitweise einer dramatischeren Bildwirkung infolge des bewölkten Himmels, allerdings wünsche ich mir nun noch einen beheizten Filter mit angebautem Scheibenwischer, der an ein Weitwinkelobjektiv mit 82mm-Filtergewinde passt. Ansonsten: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, und die Ausrüstung hatte mit dem Monsun auch keine Probleme.
Zu guter Letzt
konnten wir dann leicht durchnässt gegen Mitternacht den Heimweg antreten. Das fast schon erwartete Knöllchen am Auto blieb auch aus, bei dem Hundewetter geht nicht mal Giovanni Kontroletti über den Parkplatz. Jacken, Ausrüstung und Stative verweilten dann abschließend zum Abtropfen im gefliesten Bad, ich mit Frau W., isotonischem Kaltgetränk und Mitternachtssnack auf der Couch.


 



23. April 2014 - Zoomburst-Effekt mit Photoshop CS6 in 10 Minuten

vorher...


...nachher


Geschwindigkeit ist keine Hexerei, auch nicht beim Erstellen virtueller Dynamik. Hier mal ein kurzes Beispiel mit Adobe Photoshop.
->zu finden unter  At work...






21. April 2014 -  Zu Fuß durch die Botanik oder der kurze Versuch einer Radtour

So, die Osterfeiertage sind fast geschafft, das Wetter spielt (kurzzeitig) auch mal mit und der Ostermontag ist Faultiertag, denn die Termine von Verwand- und Bekanntschaft sind ebenfalls erledigt. Was liegt also näher, als etwas Frischluft zu inhalieren?


...knorrig...


...Fundstücke...

Hut ab!


 ...nun gut, die anfänglich geplante Mountainbike-Tour musste ausfallen, denn kurz vorm Start bemerkte Herr B. aus H. eine gerissene Sattelklemme bei Frau W. aus H., auch eine improvisierte Klemme in Form einer Schlauchschelle der stabileren Bauart scheiterte an der Torsionskraft und letztendlich dem Drehmoment der rechten Hand des Herrn B. Ersatz war keiner mehr da, und es war ja Feiertag...


Auch Frau W. bediente sich mal einer Kamera...


...durchaus mit Erfolg!


Also Fahrradschuhe wieder aus, Wanderschuhe an, Fotorucksack über und ab in den Wald! Nach dem ersten Kilometer wurden wir ob der opulenten Cumulonimbus über unseren Köpfen sowie dem dezenten Grollen in gewisser Entfernung etwas irritiert. Die darauffolgende Suggestivfrage von Frau W.: "Du hasch' jo die Sitzbezüsch vom Balkon rinngehol?" sorgte für einen spontanen Halt. Also dann nommo kurz hemm... 

Endstation Griesweiher


Verwechslungsgefahr!




...dann Richtung Gut Junkerwald und bachaufwärts zurück. Letzten Endes blieb es doch noch warm und trocken, das einzige, was noch kalt und nass war, war ein frisches Hefeweizen, was sich am Griesweiher regelrecht in den Weg drängte...  
04. April 2014 - Gregorianischer Wetterbericht oder meteorologischer Kalender???

Auch ohne auf der Zeitung nachzulesen erkannte ich es heute morgen schon beim Blick aus dem Fenster... Ich dachte mir wie Robinson Crusoe:"Hurra, es ist Freitag!​!​!​" Der Himmel bedeckt, schon etwas kühler und die Sonne ist auch schon im Wochenende.​.​. Dann kehr' ich nun noch den Sahara-Sand von dem vierrädrigen Ungetüm und setze mich raus neben den zugeklappten, vor zwei Tagen teuer erstandenen Sonnenschirm.




30. März 2014 - Berge von Arbeit...

.​.​.​liegen vor mir. Jede Menge Material, das darauf wartet, gesichtet zu werden. Jetzt nach erfolgreichem Absolvieren der LKW-Fahrerlaubnis hab ich hoffentlich nochmal etwas Luft.​.​. Beginnen wir mal mit der Sichtung der Ergebnisse der gestrigen ersten Kaschtler Musik-Kneipentour. Aber erstmal geniesse ich noch ein gepflegtes Pils in der Nachmittagssonne auf Balkonien.​.​. Prost!



22. Februar 2014 - Am herumbasteln

Nach längerer Zeit der Abstinenz nochmal ein kleinwenig am rumbasteln, neue Bilder im Blog und in den Alben, gleich gehts noch auf die Kappensitzung.​.​. Alleh hopp!




02. Januar 2014 - Proscht Neijohr!

So, bin wieder aus den Bergen des Black Forest zurück im Saarland, Frohes neues Jahr!​!​!



Feuerwerk auf dem Feldberg


27. Dezember 2013 - im Telekoma

.​.​.​bin momentan erstmal noch'n büschen am rumbasteln.​.​.